Hallo Opa, liebe Mirjam



In der Novemberausgabe vom Elternmagazin „Fritz & Fränzi“ habe ich ein spannendes Interview mit Peter Härtling gelesen.


Seine Antworten plus die Vorschau auf sein neues Buch „ Hallo Opa- liebe Mirjam“ haben mich animiert, das neue Werk zu kaufen.
 
Für Peter Härtling spricht auch die Tatsache, dass ich „Ben liebt Anna“ als Kind mehrmals liebend gerne gelesen habe. Die erste zarte Liebesgeschichte für mich, etwas weit hergeholt fast so etwas wie Romeo & Julia für Kinder. Ich mag das Buch heute noch sehr gerne.
 
 
Cover: http://media.exlibris.ch/covers/9783/4078/2039/6/9783407820396xxl.jpg


Zurück zur Neuerscheinung. Im kleinen Büchlein findet man 57 längere und ganz kurze Mails zwischen Mirjam und ihrem Opa.

Sofort spürt man die Vertrautheit zwischen Grossvater und der Enkelin. Die Mails sind mehrheitlich kurz und gehen meiner Meinung nach eher oberflächlich gesellschaftliche Missstände von heute an. Als Denkanstoss taugen die Mails sehr wohl. Ich finde, diese Art von Kommunikation spricht junge Menschen gut an. Angetan haben es mir die phantasie- und liebevollen Verabschiedungen von Opa jeweils zum Schluss der elektronischen Brieflein.

Klappentext/Beschreibung
Eine Geschichte in E-Mails - zwischen Mirjam und ihrem etwas weisen Opa. Eine innige Geschichte von großer Nähe und Zugewandtheit: Im unvergleichlichen Härtling-Ton erzählt er leicht und klar von einer Freundschaft zwischen Großvater und Enkelin, die mit dem Tod nicht einfach aufhört.
Mirjam ist 14 und berichtet ihrem beinahe 80-jährigen Opa von falschen (Facebook-) Freunden, dem Schulwechsel, der deswegen sein muss, und ermahnt ihn, sich nicht in ihre Angelegenheiten zu mischen. Der Opa antwortet - manchmal nicht sofort -, wie schwierig das mit dem Erinnern ist und erzählt, wie es für ihn damals, nach dem Krieg, war, die richtigen Freunde zu finden. Er gibt ihr Ratschläge, wie man mit Ängsten und mit Eltern umgeht, und versichert ihr, das Gästebett sei immer für sie gemacht. Mirjam erfährt von ihm, wie es ist, wenn man nicht mehr sicher auf den Beinen ist, und das Gefühl hat, alles sei vielleicht ein letztes Mal. Eines Tages antwortet Opa Mirjam nicht mehr ...

Eine Geschichte von grosser Nähe und Zugewandtheit, die ein überraschendes Ende findet, das in Wirklichkeit keines ist.

 
Der letzte Satz umschreibt das Ende ziemlich genau, ohne alles zu verraten.

Etwas irritiert hat mich die Tatsache, dass das Buch vom Lesestil und Umfang her eher für ungefähr 10-Jährige geschrieben ist, die Themenwahl (Facebook (ab 13 möglich), Pubertät etc) eher etwas ältere Kinder/Jugendliche anspricht.

Unsere fast 13-jährige Vielleserin hat das Buch auch gelesen (- übrigens ist es in einem Abend durchgelesen). Ihrer Meinung nach ist die Geschichte absehbar, in einem leichten Lesestil geschrieben, vielleicht eher etwas für noch jüngere Menschen.

Am besten, du liest es selbst ;-).
 
 
 
 
 
 
 
 
verlinkt: niwibo

Kommentare

  1. Danke für den Buchtipp! Auch ich bin ein grosser "Fan" von Ben liebt Anna. Noch heute kann ich es fast auswendig! Peter Härtling schafft Lesevergnügen pur! Herzlich, Frau Schritt

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  2. Ben liebt Anna habe ich mit meinem Sohn in der 4. Klasse gelesen.
    Ein süßes Buch.
    Peter Härtling schreibt einfach tolle Bücher für Kids und Junggebliebene.
    Dir ein Danke fürs Mitmachen und liebe Grüße
    Nicole

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  3. Liebe Simone
    Danke dir für den Buchtip. Schön, dass deine Tochter eine Vielleserin ist.
    heitere Grüsse
    Britta
    Ps: ich habe deinetwegen einen Kommentar von der Kuhmagda gekriegt! Freu! Danke dir!

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  4. klingt gut!!!
    herzlichste grüße & wünsche an dich ;-)
    amy

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Merci viel Mal für deine Zeilen.

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